Beihilfen

KLARTEXT
GIS BEFREIUNG
HEIZKOSTENZUSCHUSS
INTEGRATIONSFONDS
ÖH SOZIALFOND
REZEPTGEBÜHRENBEFREIUNG
STUDIENBEIHILFE
WOHNBEIHILFE

 

KLARTEXT

Ist bei dir am ende des Geldes auch noch Monat übrig?

Der Verein Schuldnerberatung Oberösterreich bietet mit Unterstützung des Landes Oberösterreich kostenlose Budgetberatungen für nicht-überschuldete Personen an. Beratungen finden in Linz, Wels, Steyr, Ried und Vöcklabruck statt.

Nähere Informationen findest du unter:

http://www.klartext.at

 

GIS BEFREIUNG

Bei sozialer und/oder körperlicher Hilfsbedürftigkeit kann eine Befreiung von den Rundfunkgebühren beantragt werden. Aber auch die Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt (ehemals Befreiung von der Telefongrundgebühr) sowie die Befreiung von der Ökostrompauschale wird über die GIS (Gebühren Info Service) durchgeführt.

Anspruchsvoraussetzungen (ab 01.01.2014)
  • Hauptwohnsitz in Österreich
  • 1 Person: 960,66 Euro
  • 2 Personen: 1.440,35 Euro
  • jede weitere Person: +148,22 Euro

Bei Bezug von Studienbeihilfe, Sozialhilfe, Pflegegeld, Pension, Arbeitslosenbezug, Notstandshilfe, Kinderbetreuungsgeld; gehörlose oder schwer hörgeschädigte Personen; bei einem anderen Einkommen (Gehalt unter der Grenze) müssen Lohnzettel und Bescheid über Rezeptgebührenbefreiung beigelegt werden.

Antrag

Das Formular erhältst du in allen Raiffeisenbanken, Gemeindeämtern, Magistratischen Bezirksämtern oder direkt bei der GIS. Hier geht’s zum Download:

Online Antrag (PDF)

Benötigt wird außerdem ein Meldezettel, aktuelle Nachweise des gesamten Haushaltsnettoeinkommens (Bezugsbestätigungen u.ä.), Aufschlüsselung des Mietaufwandes inkl. BK (z.b. Mietvertrag).

Befreiungs- Checkliste zum Download

Checkliste (PDF)

Geförderte Telefonanbieter
  • A1 Telekom Austria AG (A1 Festnetz u. Mobil / bob)
  • AICALL Telekomm.-Dienstleistungs GmbH
  • Hutchison Drei Austria GmbH
  • Kabel-TV Amstetten GmbH
  • T-Mobile Austria GmbH

Achtung! Das Handy muss auf den Namen des Ansuchers registriert sein!

Kontakt

GIS Gebühren Info Service GmbH
Postfach 1000
1051 Wien
Service Hotline: 0810 00 10 80 (Mo-Fr 8.00 – 21.00 Uhr, Sa 9.00 – 17.00 Uhr)
E-Mail: kundenservice@gis.at
Fax: 05 0200 300
Webseite der GIS: http://www.gis.at

 

HEIZKOSTENZUSCHUSS

Der Heizkostenzuschuss ist eine einmalige Zuwendung in der Höhe von 140 Euro pro Heizperiode! (bzw. 70 Euro bei einer Überschreitung der Einkommensgrenzen von max. 50 Euro)

Die Antragstellung ist üblicherweise von Dezember bis April möglich.

Antrag: Per Formular beim Land OÖ/Sozialabteilung

Einkommensgrenzen
  • Alleinstehende: 857,73 Euro
  • Ehepaare/Lebensgemeinschaften: 1.286,03 Euro
  • je Kind: 161,41 Euro
Kontakt

Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales
Bahnhofplatz 1, 4020 Linz
Telefon: 0732/7720-15221
Webseite: http://www.land-oberoesterreich.gv.at

 

INTEGRATIONSFONDS

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) ist gegründet worden, um die sprachliche, schulische und gesellschaftliche Integration von Asylberechtigten und Migrant/innen zu fördern.

Der ÖIF erbringt folgende Leistungen für ihre Klient/innen:
  • Förderung Begegnung und Dialog mit der österreichischen Gesellschaft.
  • Vermittlung von integrationsrelevantem Wissen und Informationen an die Klient/innen und an die österreichische Gesellschaft.
  • Ermöglichung und Begleitung nationaler und europäischer Projekte zur Förderung von Integration.
  • Betreuung und Beratung in integrationsrelevanten Alltagsfragen für Klient/innen, Partner/innen und Institutionen .
  • Vermittlung der notwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • Hilfestellungen bei der Arbeitssuche in Zusammenarbeiten mit der Wirtschaft und Expert/innen.
  • Unterstützung und Beratung in Wohnungsfragen.

Im Rahmen dieses Projektes kann man sich auch für das Liese Prokop-Stipendium bewerben, hier die Informationen dazu:

Vom 24. August bis 4. September können sich Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte wieder für das Liese Prokop-Stipendium bewerben.

Der ÖIF vergibt zwei Mal jährlich Liese Prokop-Stipendien an Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte, die an österreichischen Universitäten oder Fachhochschulen studieren. Eine Vergabekommission, bestehend aus einem Vertreter des BM.I, einer/m Vertreter/in der Geschäftsführung des ÖIF sowie zwei ehemaligen Stipendiaten, entscheidet, wer ein Stipendium erhält.

Insgesamt werden 26 Stipendien zu 500 Euro pro Monat vergeben. Die Stipendien laufen für fünf Monate (Oktober bis Februar). Interessierte können sich persönlich oder schriftlich (per Mail oder Fax) beim Integrationszentrum Wien bewerben.

 

ÖH SOZIALFOND

Die Österreichische Hochschülerschaft hat einen Sozialfonds für Mitglieder eingerichtet, die sich in einer besonderen finanziellen Notlage befinden. Diese Notlagen können entstanden sein durch: plötzlich erhöhte Wohnkosten, Kosten fürs Studium, Ausgaben für Versorgung und Betreuung von eigenen Kindern, einmalige Ausgaben für medizinische Behandlungen oder andere Notsituationen, die unverschuldet entstanden sind.

Voraussetzungen für eine Unterstützung aus einem der Fonds sind, dass der oder die Studierende im Sinne der Richtlinien sozial bedürftig ist, nicht bei den Eltern wohnt, keine Studienbeihilfe bezieht und einen ausreichenden Studienerfolg nachweist.

Alle Informationen, sowie das Antragsformular und die Richtlinien zu diesem Fonds findest du auf der Website der Bundesvertretung unter http://www.oeh.ac.at.

 

REZEPTGEBÜHRENBEFREIUNG

Wer von der Rezeptgebühr befreit ist, muss keine Rezeptgebühr (5,40 Euro im Jahr 2014) bezahlen, es entfallen Selbstbehalte für Krankenhausaufenthalte (gilt aber nicht für Mitversicherte!) sowie das Service-Entgelt für die E-Card.

Ein Antrag auf Rezeptgebührenbefreiung kann mit Hilfe eines Formulars (Download) bei der zuständigen Krankenkasse eingebracht werden. Dazu müssen Einkommensbelege aller im Haushalt lebenden Personen beigelegt werden. Für allfällige andere im Haushalt lebende Personen wird das Einkommen zu ca. 12% berücksichtigt.

Befreiung mit Antrag bei folgenden Einkommensgrenzen (2014):
  • Alleinstehende 857,73 Euro (Bei überdurchschnittlichen Ausgaben bei einem Leiden 986,39 Euro)
  • Ehepaar/Lebensgefährten 1.286,03 Euro (Bei überdurchschnittlichen Ausgaben bei einem Leiden 1.478,93 Euro)
  • Erhöhungsbeitrag pro Kind 132,34 Euro
Befreiung ohne Antrag für:
  • BezieherInnen von Geldleistungen wegen „besonderer sozialer Schutzleistungen“ (z.B. Sozialhilfe, Pension mit Ausgleichszulage etc.)
  • PatientInnen mit übertragbaren anzeigepflichtigen Krankheiten (z.B. HIV, Hepatitis)
  • Zivil- und Präsenzdiener
Kontakt

OÖGKK – Oberösterreichische Gebietskrankenkassa
Gruberstraße 77, 4020 Linz
Telefon: 05 78 07- 10 37 80 oder 10 37 81 oder 10 37 82

 

STUDIENBEIHILFE

Die Studienbeihilfe kann mittels Online-Antrag bequem von zu Hause und unabhängig von den Öffnungszeiten beantragt werden. Alternativ dazu stehen die Formulare unter http://www.stipendium.at zum Download zur Verfügung. Dabei ist die Antragsfrist (20.09. bis 15.12. für das Wintersemester; 20.02. bis 15.05. für das Sommersemester) genau zu beachten.

Ihr habt Anspruch auf Bezug der Studienbeihilfe, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
  • Soziale Förderungswürdigkeit
  • Studienerfolg in der festgelegten Studienzeit
  • noch keine gleichwertige Ausbildung im In- oder Ausland absolviert haben. (Ausnahmen bestehen Master- bzw. Doktoratsstudien.)
  • Beginn des Bachelorstudiums vor Vollendung des 30. Lebensjahres (mögliche Ausnahmen: SelbsterhalterInnen, behinderte Studierende, Studierende mit Kind(ern), Masterstudien)
    Für den Weiterbezug des Stipendiums für ein Masterstudium muss dieses ab dem WS 2014 innerhalb von 30 Monaten ab Abschluss des Bachelorstudiums beginnen.

SelbsterhalterInnen, verheiratete StudentInnen, StudentInnen mit Kind, StudentInnen, die aufgrund großer Entfernung zum Wohnort an den Studienort ziehen müssen, sowie StudentInnen, die Vollwaisen sind, haben Anspruch auf Studienbeihilfe in der Höhe von bis zu 679 Euro pro Monat. Studierende mit Kindern erhalten ab dem WS2014 einen Zuschlag von EUR 112,-.

Die mögliche Höchststudienbeihilfe reduziert sich um die zumutbare Unterhaltsleistung durch Eltern oder EhegattInnen und um den Betrag der Überschreitung der Einkommensgrenze von generell 8.000 Euro (ab 1. Jänner 2015 sind es 10.000) jährlich (nach Sozialversicherung, Werbungskosten und Sonderausgaben). Wird nicht das ganze Jahr Studienbeihilfe bezogen gilt die Einkommensgrenze aliquot für die Monate des Bezuges. Weiters wird die jährliche Summe der bis zum 24. bzw. 25. Lebensjahr zu beziehenden Familienbeihilfe abgezogen.

Zuständige Stipendienstelle

Stipendienstelle Linz
Ferihumerstraße 15/2. Stock
4040 Linz
Stip.linz@stbh.gv.at

Weiterführende Links

Stipendienstelle Linz

 

WOHNBEIHILFE

Die Wohnbeihilfe ist eine Förderung, die monatlich in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse jeweils auf Dauer eines Jahres ausbezahlt wird und der Minderung des Wohnungsaufwandes dient. Die Berechnung der Wohnbeihilfe unterliegt vielschichtiger Faktoren und Bedingungen, welche im Einzelfall mittels Antrag beim Land Oberösterreich berücksichtigt werden.

Wer wird gefördert?
  • Mieterinnen und Mieter einer geförderten Wohnung
  • Mieterinnen und Mieter einer nicht geförderten Wohnung
Wie hoch ist die Wohnbeihilfe?

Die Höhe der Wohnbeihilfe ergibt sich aus der Differenz zwischen dem anrechenbaren und zumutbaren Wohnungsaufwand, wobei die Obergrenze bei geförderten Wohnungen 300 Euro, bei nicht geförderten Wohnungen 200 Euro pro Monat beträgt.
Als zumutbarer Wohnungsaufwand gilt das monatliche Haushaltseinkommen abzüglich des gewichteten Haushaltseinkommens.Das gewichtete Haushaltseinkommen berechnet sich aus der Multiplikation des Sockelbetrages von 580,00 Euro mit dem Gewichtungsfaktors für die im Haushalt lebenden Personen. Der anrechenbare Wohnungsaufwand hängt von der angemessenen Wohnnutzfläche ab und beträgt maximal 3,50 Euro je m².

Gewichtungsfaktoren: angemessene Wohnnutzfläche:
Einpersonen Haushalt 1,6 45 m²
Zweipersonenhaushalt 2,15
für jede weitere Person 0,8 15 m²

 

Einpersonenhaushalt, Mietwohnung, Wohn-Nutzfläche 65 m²
Haushaltseinkommen 855,00 Euro
Wohnungsaufwand 262 Euro
Gewichtungsfaktor
1 Erwachsener = 1,60

Wohnbeihilfe Beispielrechnung

1.

Haushaltseinkommen (Jahreszwölftel)

855,00 Euro

2.

gewichtetes Haushaltseinkommen

580 Euro x 1,60

– 928,00 Euro

3.

zumutbarer Wohnungsaufwand

Punkt 1 minus Punkt 2 = 0,00 Euro

0,00 Euro

4.

Wohnungsaufwand

(ohne Betriebskosten)

262,00 Euro

5.

anrechenbarer Wohnungsaufwand

(rechnerische Obergrenze der Wohnbeihilfe)

45 m² x 3,50 Euro

157,50 Euro

6.

anrechenbarer Wohnungsaufwand (Punkt 5)

157,50 Euro

minus zumutbarer Wohnungsaufwand (Punkt 3)

– 0,00 Euro

WOHNBEIHILFE monatlich

157,50 Euro

Weiterführende Links

Wohnbeihilfe des Land Oberösterreich